Durch die Hochwasserkatastrophe im Raum Dresden im August 2002 sind die
Gleisanlagen im Weißeritztal stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Zur Zeit ist nur Betrieb im Raum Dippoldiswalde möglich. Bei gelegentliche
Sonderzügen werden Gastloks anderer Bahnen eingesetzt. Es sind Bemühungen
im Gange, den Bahnbetrieb wieder voll aufzunehmen.
Die Weißeritztalbahn südlich von Dresden im Erzgebirge (Strecke
Freital-Hainsberg - Dippoldiswalde - Kurort Kipsdorf) hatte eine Länge
von 26 km. Die Spurweite beträgt 750 mm. Betreiber ist inzwischen
die BVO-Bahn. In Freital-Hainsberg wurden die Dampfloks bekohlt. Es wurden
regelmäßig Neubau-Dampflokomotiven der BR
99.77-79 und Loks der Einheits-BR 99.73-76
eingesetzt. Der Bahnhof Freital-Hainsberg wurde auch von der regelspurigen
Bahn genutzt.