Berliner Parkeisenbahn
Die Parkeisenbahnen haben eine lange Tradition. Sie wurden schon in den
50er Jahren in der ehemaligen DDR als Pionierbahnen betrieben. Ziel war
es, Kinder und Jugendliche schon frühzeitig an die Bahn und den Bahnbetrieb
heranzuführen. So sind es auch heute häufig noch Jugendliche,
die beim Bahnbetrieb mitarbeiten.
Die Berliner Parkeisenbahn wurde 1956 in der Wuhlheide angelegt. Nach
Vergrößerung des Gleisnetzes 1979 wurde eine ca 7 km lange Strecke
mit fünf Stationen betrieben. Um die Jugendarbeit fortzuführen
und die Anlage zu retten übernahm 1992 die Berliner Parkeisenbahn
gGmbH den Betrieb. Gefahren wird auf 600mm-Spur. An festgelegten Tagen
wird der Betrieb mit Dampfloks durchgeführt. Eingesetzt werden
verschiedene Dieselloks und folgende Dampflokomotiven: Luise, Arthur Koppel,
Merapi und Lowa. Betriebstage: April bis Oktober Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
und Sonnabend nachmittags; Sonntags von 11 bis 17 Uhr.
Info: Berliner Parkeisenbahn, An der Wuhlheide 189, 12459 Berlin, Tel:
030 / 538926-0
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